Wenn man den aktuellen Meldungen rund um Soziale Netzwerke und Mobile Anwendungen Glauben schenken mag, dann sind mobile Nutzer Sozialer Netzwerke deutlich aktiver, als reine Web-User.
Das scheinen sich die Macher von Facebook Mobile für Android nicht zu Herzen genommen zu haben, sonst hätten sie, meines Erachtens, deutlich mehr Wert auf einen “ordentlichen” Android Client gelegt, auch schon beim “ersten Wurf”.
Der mir vorliegende und aus dem Android Market herunter geladene Facebook Client ist nämlich nichts anderes, als ein einfacher “Wrapper” um den vorhandenen, mobilen Webclient – und das merkt man/jeder.
Nicht nur, dass alle Navigationselemente mit (und aus dem Bildschirm) scrollen (völllig untypisch für einen Richclient), bei der Anmeldung bleibt das Passwortfeld im Hauptfenster “hängen” und versperrt die Sicht auf die Anwendung.
Bei der Nutzung des “Zurück-Buttons” des G1 wird lediglich die letzte angezeigte Webseite (wieder geladen!) und angezeigt (analog Browser-Zurück). Das sonst gewünschte “Zurück”-Verhalten wird hier in keiner Weise unterstützt bzw. erlebt.
Ebenso wirkt die Anwendung durch das verwendete HTML-Rendering deutlich langsamer und träger, als der übliche Android Rich Client.
Der einzige, echte Höhepunkt der Anwendung ist die Integration des Notification-Frameworks von Android, und aus diesem Grunde scheint dieser Wrapper auch nur entwickelt worden sein.
Ich hoffe, Facebook sieht diese Anwendung, so wie ich auch, nur als Übergangslösung, bis ein echter Android Facebook Client erstellt ist.Eigentlich ist Android ja nun lange genug verfügbar , warum also diese Verzögerung?
1 Antwort bis jetzt ↓
1 T-Mobile G1 vs. Nokia E71 oder: Android vs. S60 // Mrz 25, 2009 at 07:31
[...] sind mit der vorhandenen Androidlösung nicht zufrieden. Facebook selbst hat wohl wenig Lust, Google zu [...]
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