Latitude – Google goes Mobile Social Media

latitude1latitude2latitude3Mit der neuen Version von Android RC33 wird dem Nutzer nun auch die neue Version von Google Maps 3.0 zur Verfügung gestellt. Mit dieser neuen Maps-Installation erhält der User auch das Programm Latitude, und viele fragen sich, was ist das eigentlich genau?

Ich habe es ausprobiert, und ich muss eingestehen, ich finde es ziemlich cool, geht Google hier doch mit deutlichen Schritten Richtung Mobile Social Media.

Aus der Google Map heraus kann ich über die Menuesteuerung den Programmpunkt Latitude aufrufen. Nun kann ich hier neue Freunde entweder aus meiner Google Kontaktliste oder aber per Mailadresse hinzufügen.
Der entsprechende Nutzer wird benachrichtigt und kann wiederum diesen Request ablehnen bzw. annehmen.

Nimmt der User diesen an, kann ich mir auf meiner Auswahliste (siehe Screenshot) die genaue Adresse des Nutzers anzeigen lassen.
Aber nicht nur die Adresse, sondern auch eine Statusanzeige bzw. -vergabe ist möglich (kennen wir alle schon von Skype).

Des weiteren kann ich einen solchen User zum Chat auffordern oder ihm eine Email schicken.

Um hier auch eine gewisse und vorallem individuelle Sicherheit zu gewähren, sind umfangreiche Einstellungen möglich. So kann der Anwender die/seine Sichtbarkeit einstellen bzw. ganz deaktivieren. Auch ist die Vergabe einer manuellen Position möglich.

Selbstverständlich ist der Upload eines Fotos. Demnächst bietet Google das auch ein iGoogle-Gadget an, welches dann webbasiert den Zugang zu Latitude ermöglichen soll.

In meinen Tests hat die Anwendung prima funktioniert, und ich konnte keine Auffälligkeiten erkennen.

Wie gesagt, Latitude kann man ab der Android Version RC33 und Google Maps 3.0 nutzen. Diese wird für „normale“ Android Nutzer (bis zum 15.02 soll diese Version jeder erhalten haben) gerade verteilt. Welche Version gerade aktiv ist, kann unter Einstellungen im Android Handy abgerufen werden.

Latitude soll übrigens vielen Handytypen und nicht nur Android Nutzern zur Verfügung gestellt werden, so dass auch eine handytypen-übergreifende Kommunikation demnächst möglich sein wird.

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