Social Media kills the Headhunting Star

Gerade mal wieder über einen klassischen Headhunter eingestellt, somit noch recht frische Erfahrungen, was diesen Prozess angeht. Vorgeschlagen und ausgesucht aufgrund einer Papierlage und einiger Telefonate.

Hätte dieser Headhunter Social Media Basisdienste wie Twitter, Facebook oder auch meinen Blog benutzt, hätte er mich vielleicht niemals vorgeschlagen :-)?

Was will ich damit mit sagen?

Das klassiche Headhunting steht noch am Anfang in Bezug auf die Nutzung sozialer Webdienste. Und nicht nur das klassische Headhunting, die Jobsuche im Allgemeinen wird sich meines Erachtens in den nächsten Jahren massiv ändern.

Den einen oder anderen Menschen habe ich in den letzten Jahren ja auch eingestellt und immer dann am besten gewählt, wenn ich den Kanidaten bereits kannte oder einem Vorschlag aus meinem Netzwerk gefolgt bin.

Früher, also zu Zeiten, als es noch kein Web oder Social Media, Twitter gab, waren die Möglichkeiten, Menschen im Vorfeld kennen zu lernen bzw. sein Netzwerk zu nutzen, äusserst gering. Heute hat sich das massiv geändert. Soziale Netzwerke und auch Twitter erweitern dieses Umfeld, dieses jederzeit nutzbare Netzwerk massiv, in der Regel auf einige Hundert Menschen, manchmal geht es auch in die Tausende.

Wenn man also einen Job zu besetzten hat, kann man demnach verschiedene Ansätze wählen:

  • Man spricht jemanden an, den man über sein elektronischen Netzwerk schon kennen gelernt hat
  • Man postet eine Stelle über ein Netzwerk (z.B. Facebook) oder twittert einfach eine offene Position oder
  • man fragt sein Netzwerk, ob jemand empfohlen wird.

Nimmt man dann sein Netzwerk als Basis und einen entsprechenden „Potenzfaktors“ eines Twitter- oder eines Xing-Dienstes wissen sehr schnell einige Tausende, dass hier eine offene Stelle besetzt werden soll.
Und diese Ansatz ist deutlich effektiver, als eine Email an seine Adressliste zu schicken oder aber diese „abzutelefonieren“.

Ich habe einen solchen Weg selbst noch nicht ausprobiert, werde diesen aber bei der nächsten, offenen Stelle verifizieren.

Ich habe das Gefühl, dass dieser Weg deutlich effektiver sein könnte, als die bekannten, klassischen und auch erheblich  günstiger.

Was ein Headhunter kostet und was er dafür leistet steht m.E. oft nicht in einem gesunden Verhältnis, oder?

Vielleicht könnt Ihr ja mal Eure Erfahrungen hier posten, dieser hier ist ja bis dato ein rein theoretischer Ansatz, die Praxis würde mich interessieren….

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