Der Handy Markt wird neu verteilt und die Geschichte wiederholt sich

Etwas anderes sagt diese neue Meldung bei Heise nicht aus, meines Erachtens. Und damit setzt sich der von den Mobileexperten und uns :-) schon eine Weile vorausgesagte Trend fort.

Die Firmen, die frühzeitig und innovativ auf neue Smartphone-Technologie gesetzt haben (wie z.b. Apple, Blackberry oder HTC/Google) gewinnen trotz Krise deutlich und die klassischen Handyhersteller verlieren (Nokia, SonyEricsson und Motorola).

Im Handyland wird also nichts so bleiben, wie es ist oder in der Vergangenheit war (auch wenn man Nokia heisst).

Und zum großen Teil sind die Probleme der Klassiker hausgemacht. Man hat einfach verschlafen, entweder etwas Neues oder Innovatives wie Apple zu erfinden oder an etwas Innovativem teilzuhaben (wie z.B. Android).

Es ist wie so häufig: Die Arroganz (“ich kann es alleine besser”) und die Trägheit der Großen führt zum/kurz nach dem Zeitpunkt der größten Machtentfaltung zum schnellen Absturz.

Man sagt so oft, Geschichte wiederholt sich nicht. Doch tut sie, nach immer gleichen Mustern, und vorallem auch in der IT.

Die nächste Statistik sollte aber auch nach Betriebssystem (zumindest zusätzlich) sortiert erstellt werden. Denn nur dann wird man auch Android wirklich mit dem iPhone vergleichen können, denn HTC bleibt mit Nichten der einzige Android…

User wollen Mobile Clients und Mobile Netzwerke

studivzimappstoreDas behaupte ich ja schon eine Weile hier, aber diese Meldung bestätigt mich m.E. :-)

Coole und bessere Browser hin oder her, das “Power-Feeling” ist auch heute nur mit einem Mobilen RichClient möglich.

Und dass das junge “Netzwerk-Volk” natürlich auch innovativer ist und ständigen Zugriff auf ihr soziales Umfeld braucht/haben möchte, dafür muss man kein Trendforscher sein.

Kommerzieller Android Market in Deutschland kommt später

Wie ich heute aus  unten angehängter Email “erlesen” konnte, kommt der kommerzielle Support für den Android Market erst Ende Q1/2009 in Deutschland an. Nächste Woche startet somit erst der amerikanische, kommerzielle Market.

Als Zahlungsabwickler wird übrigens Google Checkout verwendet, bis dato auch noch nicht/bzw. wenig bekannt.

Entwickler müssen übrigens, wie beim iPhone, 30% ihrer Einnahmen an Google abtreten.

Email vom Android Market:

Weiterlesen

Vodafone setzt nicht auf Android

Entsprechend dieser Meldung ist davon auszugehen, dass Vodafone zwar auf Linux-basierte Handybetriebsysteme setzt, aber Android nicht in die engere Wahl nimmt.
Stattdessen soll das LiMo-System zum Einsatz kommen, dessen aktuelle Version R2 auf dem
Mobile World Congress kommende Woche in Barcelona vorgestellt werden soll (kurz MWC).

Schade, und ich glaube ein Fehler. Ein Fehler, weil diese Entscheidung zu einer weiteren Fragmentierung des Mobilbetriebssystemmarktes führt, und Softwarehersteller somit für eine weitere Plattform entwickeln müssen und schade für den Anwender, der auf die hoch integrativen Google-Services innerhalb der Android Plattform (erstmal) verzichten muss.

Man kann Google lieben oder hassen, aber Google und seine Marktbreite zu ignorieren, und es auf “eigene/bessere” Faust zu probieren, ist vergleichbar mit dem Fehler, Windows in den frühen 90iger Jahren (wie es IBM gemacht hat) und Java in den darauf folgenden Jahren zu ignorieren (wie es Microsoft gemacht hat).

Diesen vermeintlichen Fehler begeht aber nicht nur Vodafone, sondern (wahrscheinlich) auch Nokia mit dem Versuch, Symbian als die/ihre “Heilslösung” zu betrachten.

Bitte erinnert Euch doch alle an OS2 und fragt gerne bei IBM nach, wie es Ihnen mit dem ignoranten Festhalten an diesem System am Ende ergangen ist.

Allerdings gehört Vodafone auch zur Open Handset Alliance, hier wird man ja nicht umsonst Mitglied, also bleibt abzuwarten, wie sich Vodafone letztendlich final aufstellen wird.

Warum brauche ich ein Android Handy (unbedingt)?

Ich gebe zu, ich war in der Vergangenheit kein “Google-Jünger”, heisst, ich habe weder Google-Mail, noch den Kalender, noch den Chat genutzt.

Für alles nutze/nutzte ich andere Lösungen und war damit bis dato auch nicht unzufrieden, aber durch das T-Mobile G1 habe ich etwas schätzen gelernt, was ich bis heute so nicht angewendet habe.

Die “totale Synchronisation” meiner (media-sozialen) Kommunikationsdaten. Ich weiß, mit der Nutzung der Google Services “besitzt” nun auch Google meine Daten, aber erstens habe ich nichts zu verstecken und zweitens hat die sonst ein anderer, denn in der Regel betreibe ich keinen eigenen Server im Keller mit z.B. eigenem Mailserver.

Auch wird der eine oder andere sagen, ich möchte weiterhin meine eigene Domain meiner Emailadresse (so, wie ich z.B.). Aber auch das ist möglich, kann ich in Google Mail doch meinen eigenen Pop/IMAP-Account absolut transparent integrieren und weiter Emails mit “alter” Adresse verschicken.

Weiterlesen

Latitude – Google goes Mobile Social Media

latitude1latitude2latitude3Mit der neuen Version von Android RC33 wird dem Nutzer nun auch die neue Version von Google Maps 3.0 zur Verfügung gestellt. Mit dieser neuen Maps-Installation erhält der User auch das Programm Latitude, und viele fragen sich, was ist das eigentlich genau?

Ich habe es ausprobiert, und ich muss eingestehen, ich finde es ziemlich cool, geht Google hier doch mit deutlichen Schritten Richtung Mobile Social Media.

Aus der Google Map heraus kann ich über die Menuesteuerung den Programmpunkt Latitude aufrufen. Nun kann ich hier neue Freunde entweder aus meiner Google Kontaktliste oder aber per Mailadresse hinzufügen.
Der entsprechende Nutzer wird benachrichtigt und kann wiederum diesen Request ablehnen bzw. annehmen.

Nimmt der User diesen an, kann ich mir auf meiner Auswahliste (siehe Screenshot) die genaue Adresse des Nutzers anzeigen lassen.
Aber nicht nur die Adresse, sondern auch eine Statusanzeige bzw. -vergabe ist möglich (kennen wir alle schon von Skype).

Des weiteren kann ich einen solchen User zum Chat auffordern oder ihm eine Email schicken.

Um hier auch eine gewisse und vorallem individuelle Sicherheit zu gewähren, sind umfangreiche Einstellungen möglich. So kann der Anwender die/seine Sichtbarkeit einstellen bzw. ganz deaktivieren. Auch ist die Vergabe einer manuellen Position möglich.

Selbstverständlich ist der Upload eines Fotos. Demnächst bietet Google das auch ein iGoogle-Gadget an, welches dann webbasiert den Zugang zu Latitude ermöglichen soll.

In meinen Tests hat die Anwendung prima funktioniert, und ich konnte keine Auffälligkeiten erkennen.

Wie gesagt, Latitude kann man ab der Android Version RC33 und Google Maps 3.0 nutzen. Diese wird für “normale” Android Nutzer (bis zum 15.02 soll diese Version jeder erhalten haben) gerade verteilt. Welche Version gerade aktiv ist, kann unter Einstellungen im Android Handy abgerufen werden.

Latitude soll übrigens vielen Handytypen und nicht nur Android Nutzern zur Verfügung gestellt werden, so dass auch eine handytypen-übergreifende Kommunikation demnächst möglich sein wird.

Installation Latitude für Android (RC33)

rc33

UPDATE für RC33:

Mit der Version ADP1.1 erhält der ADP-Nutzer nicht das aktuell für “normale” User verteilte RC33 inklusive der neuen “Killer-Anwendung” Latitude von Google. Hierfür muss die Version RC33 installiert werden.

Unten stehende Installations-Anleitung ist für das RC33 angepasst worden. Für einen Update von ADP1.1 nach RC33 ist kein Löschen der Daten notwendig, ich würde es aber trotzdem empfehlen.  Mit dem RC33 bleibt der Nutzer weiterhin Root-User.

Der “ordinäre” ADP-Android Nutzer (ADP = Android Developer Phone) erfährt keinen Update seines Systems über OTA (over-the-air), heisst, er muss selber Hand anlegen, wenn er die neuen und verbesserten Features kommender Versionen nutzen will.

Achtung, diese Anleitung löscht alle User-Daten! Auch ist durchaus möglich, dass etwas dabei schief geht, und das Handy beschädigt wird, deswegen kann ich hier keinerlei Garantie übernehmen.

Nichtsdestotrotz lohnt sich der Update. Unter anderem erhalte ich Multitouch für mein Android Handy.

Hier ein kurzes ToDo, wie vorzugehen ist:

# Download der aktuellen RC33-Version
# Umbenennen des Zip-Files in update.zip
# Kopieren der update.zip-Datei in den Root-Folder der SD-Karte
# Handy ausschalten
# USB-Kabel trennen
# Handy starten und dabei die HOME-Taste drücken
# Wenn Sie ein Ausrufe-Zeichen/Triangel auf dem Bildschirm sehen, Tastatur ausfahren und ALT-L für eine entsprechende Menue-Übersicht
# Anschliessend ALT-W drücken, damit alle User-Daten gelöscht werden (nicht zwingend notwendig)
# Jetzt ALT-S klicken, um das neuen RC33-System zu installieren
# Nach Beenden des Updates, HOME+ZURÜCK drücken – für einen entsprechenden Reboot

Für die Sicherung der privaten Daten auf dem Android Handy kann die Anwendung MyBackup aus dem Android Market genutzt werden.
Bei mir hat alles wunderbar funktioniert.

“Normale” Android Nutzer sollten trotzdem warten, bis Ihnen das Update per OTA zugespielt wird. Diesen, hier oben beschriebenen Weg müssen Android APD-User gehen, da Ihnen der OTA-Weg verständlicherweise verschlossen ist.

Open Letter to Apple – Multitouch

Dear Apple,

I’m a fanatatic user of my beloved MacBook Pro and would never give away my iPhone either.

But now I own a Google G1 phone, too, and I as a testcase I’ve installed a multitouch-enabled Android OS on it.

And after some hours testing I must admit, browsing on a mobile handset without multitouch is not mobile browsing, and only a multitouch-enabled mobile browser guarantees the real mobile browsing feeling.

I know or believe, you own the patent for multitouch, and it’s absolutely your right, to forbid others to implement this feature.

But from my point of view you should enable other partys to integrate multitouch, because with multitouch the G1 and other handsets will improve the mobile browsing expierience for all and that, especially in the times of economic downturn, will give the mobile browsing/the mobile handset market a huge burst.

And at the end of the day the Apple iPhone will profit, too (because it’s The ‘mobile browsing machine’ today), and the community and I will see Apple as we/I want to see Apple:

As an open minded, intelligent and very innovative partner with a broad view of matter.
A company, that let the world benefit from their inventions.

With Regards
Oliver
P.S. Sorry for my English!

Früherer iPhone “Designer Kopf” nun “in Sachen” Android unterwegs

androidarmyDer frühere iPhone Designer, Mark Hamblin, CEO von Touch Revolution, ist nun “in Sachen Android” unterwegs, wie diesem Blog-Bericht zu entnehmen ist.

Eine gute Nachricht, m.E., ist das iPhone doch weiterhin der “Massanzug” für mobile Handsets.

Mark Hamblin hat sich zum Ziel gesetzt, für alle möglichen Geräte Android-Lösungen zu schaffen. Ich freue mich darauf, und vorallem auf die ungebremste Kreativität von Mark Hamblin.

Installation Version ADP1.1 für Android Developer Phone Nutzer (Multitouch)

adp11Der “ordinäre” ADP-Android Nutzer (ADP = Android Developer Phone) erfährt keinen Update seines Systems über OTA (over-the-air), heisst, er muss selber Hand anlegen, wenn er die neuen und verbesserten Features kommender Versionen nutzen will.

Achtung, diese Anleitung löscht alle User-Daten! Auch ist durchaus möglich, dass etwas dabei schief geht, und das Handy beschädigt wird, deswegen kann ich hier keinerlei Garantie übernehmen.

Nichtsdestotrotz lohnt sich der Update. Unter anderem erhalte ich Multitouch für mein Android Handy.

Hier ein kurzes ToDo, wie vorzugehen ist:

# Download der aktuellen ADP1.1-Version
# Umbenennen des Zip-Files in update.zip
# Kopieren der update.zip-Datei in den Root-Folder der SD-Karte
# Handy ausschalten
# USB-Kabel trennen
# Handy starten und dabei die HOME-Taste drücken
# Wenn Sie ein Ausrufe-Zeichen/Triangel auf dem Bildschirm sehen, Tastatur ausfahren und ALT-L für eine entsprechende Menue-Übersicht
# Anschliessend ALT-W drücken, damit alle User-Daten gelöscht werden
# Jetzt ALT-S klicken, um das neuen ADP1.1-System zu installieren
# Nach Beenden des Updates, HOME+ZURÜCK drücken -  für einen entsprechenden Reboot

Für die Sicherung der privaten Daten auf dem Android Handy kann die Anwendung MyBackup aus dem Android Market genutzt werden.
Bei mir hat alles wunderbar funktioniert.

“Normale” Android Nutzer sollten trotzdem warten,  bis Ihnen das Update per OTA zugespielt wird. Diesen, hier oben beschriebenen Weg müssen Android APD-User gehen, da Ihnen der OTA-Weg verständlicherweise verschlossen ist.

InApp Werbung für Android

andmobrund1Seit kurzem bietet AdMob, einer der großen Werbevermarkter im Mobilbereich ein Entwicklungskit (AdMob SDK) an, um AdBanner-Werbung innerhalb einer Android-Applikation zu integrieren. Parallel dazu stellt AdMob ebenfalls eine Beispielanwendung, das AdMobSDK, innerhalb des Android Market zum Download zu Verfügung. Diese, auf LunarLander basierende Anwendung demonstriert, wie ‘InApp-Werbung’ auf der Android Plattform auschauen und funktionieren kann.

Ich persönlich kann ja nicht oft genug behaupten, und das auch durch den Erfolg des iPhone Appstores untermauert, dass Applikationen auf dem Handset gerade ein Revival erleben bzw. erleben werden. Deswegen finde ich dieses Beispiel auch so interessant, es zeigt, dass auch “normale” Applikation mit Werbung zu vereinbaren sind. Somit entsteht auch für mobile Applikationen ein

admobrund3

Finanzierungsmarkt, der sonst nur Webapplikationen zugänglich ist/war.

Und auch als Kunde kann ich davon profitieren. Denn, wenn Werbung meine Applikation finanziert, muss ich das nicht übernehmen.

Der “Sicherheitsgurt” für Android (Auslands)Nutzer

netmeterrund1 Das T-Mobile G1 ist ja, im Gegensatz zum iPhone, offiziell “unlocked” zu erwerben (ich habe eben bei einem T-Punkt eines erworben). Gleichzeitig “funkt” das G1 regelmäßig ins Netz und “datet”, unter Umständen, ganze Bestandsteile von sich selbst ‘over-the-air’ (OTA) mt vielen MBs ab.
Gerade deswegen, und wenn man nur seine eigene, ältere und nicht mit einer Flatrate ausgestattete Karte in das G1 gesteckt hat, sollte man wissen, welches Volumen “gefunkt” wird, sonst ist man schnell um einige Euronen ärmer. Hier hilft einem die Anwendung NetMeter , einfach, aber einfach genial finde ich. Zeigt Datentraffic und CPU-Auslastung an, und das alles auch fein im Hintergrund, ohne zu stören.
Und selbst mit Flatrate, spätestens im Ausland, braucht – heute – jeder NetMeter, wenn er ein G1 sei Eigen nennt.

Der Einkaufszettel der Zukunft

toodofrontrund Endlich die Anwendung für den Typ “Alzheimer Ehemann” (wie ich einer bin). Wenn ich zum Einkaufen geschickt werde, begleitet mich schon immer die Angst, etwas zu vergessen. Mit der Android Anwendung TooDo scheine ich dieses Problem auf Dauer gelöst zu haben. TooDo hat zwar noch ein paar “Reifeprobleme”, aber diese zeigt m.E. deutlich, wie der/ein Einkaufszettel der Zukunft ausschauen kann.

Wo ist meine Frau?

instamapperscreenrund Heute habe ich die Anwendung InstaMapper für die Android Plattform gestestet. Dabei habe ich mir überlegt, dass ein Real-Life-Case doch für so einen Test notwendig ist und habe meiner Frau mein Android Handy samt aktivierter InstaMapper Anwendung in die Jackentasche gesteckt, kurz bevor diese zu einem Spaziergang mit unserem Hund aufgebrochen ist.
Während sie aufbrach, haben wir noch kurz über die Strecke gesprochen, die sie gehen möchte.
30 Minuten später habe ich sie dann auf dem Android Handy angerufen und sie gefragt, was sie denn gerade bei dem Bauernhof XY macht, sie hätte mir doch von einer anderen, beabsichtigten Route berichtet.

Test somit sehr erfolgreich: Frau war schockiert über diese, neue Form “meiner” Totalüberwachung und wird nie wieder das/ein Android Handy benutzen, so ihre Aussage.

Der Geldautomatenradar

Die Bank ING arbeitet wohl zusammen mit den Firmen SPRXmobile und Mobilizy an einer neuen Form eines “Geldautomatenfinders”, einer Variante, die so nur mit einem Android Handy möglich ist.

3239159378_439fb7209e

Nur deswegen möglich, weil ausschliesslich das aktuelle T-Mobile G1 über einen Kompass und GPS verfügt.
Von der Firma Mobilizy wurde auch die Anwendung Wikitude entwickelt, meines Erachtens Die Vision zukünftiger Mobilanwendungen.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen einem iPhone und Android

…wird in dieser Produktbeschreibung deutlich.

Während die Anwendung InstaMapper im iPhone immer im Vordergrund laufen muss, was stört und was man deswegen auch kaum so nutzen wird, kann die Anwendung in einem Android Phone, wie ein Service, im Hintergrund “mitlaufen”.

Wer also InstaMapper nutzen will, sollte das Android Handy, in diesem Anwendungsfall, bevorzugen.

Alex Plosiv und sein Android Spielzeug

image_gallery Alex Plosiv ist ja im Gegensatz zu mir ein totales Spielkind (ich bin nur ein Spielkind :-) ), und kaum hat er das neue Android Handy in der Hand, findet er natürlich erstmal die verspieltesten aller verspielten Anwendungen im Android Market.

Mit PicSay hat er aber etwas gefunden, was mich auch sehr überzeugt hat und zudem viel Spass macht.

Gartner trifft ins Mobile Schwarze

Ich bin erstaunt, hier glaube ich, dass Gartner schon einen entscheidenen Punkt getroffen hat:

Mobile Applikationen und somit auch Provider im Mobilen Umfeld werden sich in Zukunft deutlicher über die GUI und deren Usability unterscheiden. Deswegen glaube ich auch, dass wir trotz verbesserter Browser und entsprechender Widget-Engines auf dem Handset ein Revival der Mobilen Clients in naher Zukunft erleben werden und schon erleben.

Begonnen mit dem iPhone wird sich mit der Android Plattform die Wiederbelebung der Rich Clients fortsetzen und mittels Media Mobile Social katalysiert.

Cupcake – Multitouch – Verbotenes Land

Aktuell liest man ja viel über bereits vorhandene, inoffizielle Cupcake-Versionen mit Multitouch für das Android G1. Inzwischen sind diese auch relativ stabil und einfach zu installieren, und das, ohne dass man Cupkake selber compilieren muss, wie ich das in den vergangenen Wochen schon ausprobiert habe.

Aber Vorsicht: Einmal installiert, ist der automatische Update über T-Mobile deaktiviert, und man sollte auch berücksichtigen, dass dem Ungeübten doch auch schnell ein Fehler unterlaufen kann, der das G1 unbrauchbar macht.

multitouchrund

Viel wesentlicher ist aber diese neue Meldung: Wie schon vermutet, beansprucht Apple den Multitouch für sich und hat auch schon ein entsprechendes Patent eingereicht/erhalten. Wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum das G1 heute schon nicht Multitouch-fähig ist, obwohl die Hardware dieses Feature unterstützt.

Insofern bewegt man sich mit einer “gepachten” Cupcake-Version mit Multitouch nicht auf rechtlich einwandfreiem Terrain – leider!

Und sollte Apple auf diesem Patent vehement beharren, dürfte diese Situation ein echter Wettbewerbsnachteil für Android und dessen Zukunft sein.

Mit Android(en) malen

Ein Nachteil der GUI-Entwicklung im Android-Bereich, z.B. im Vergleich zum iPhone, ist die fehlende, grafisch unterstützte Entwicklungsumgebung.
Heute und innerhalb von Eclipse ist das Design-Ergebnis zwar visuell anzeigbar, allerdings muss die GUI über entsprechende XML-Files erstellt werden.

droidraw-small

Wie ich nun in diesem Blogbeitrag gelesen haben, existiert seit Neuerem mit DroidDraw ein grafisches Entwicklungswerkzeug  für Android (für alle gängigen Betriebssysteme). Erste “Gehversuche” waren vielversprechend!