Why Twitter doesn’t work for the Business

From time to time I try to influence some decision makers in banks to start with Social Media and to use Twitter. It has been a hard job in the past so far.

But since yesterday it even will be become much harder.

The problem of Social Media and Twitter in special: They are, technically seen, build for the end user and are heavily open either (what I like as private person).

These services don’t provide security mechanism old and traditional business units require, before they will rely on something like Twitter.

For Twitter this could mean (for example):

  • Special business accounts, where OAuth, the Twitter API and the public access is deactivated
  • Business accounts with a special business API, where only a dedicated client (client certificates) is allowed to connect
  • Something like a Twitter workflow, where two or more users in an organization work on the same tweet
  • Something like a twitter transaction number, where a tweet will only be posted, if you input the correct number
  • And some more…

And even if you build some of these requirements into your own Twitter or Social Media client, these services still remain open and insecure, because the general access stays unchanged.

Yes, I know, all these requirements usually don’t fit to the general idea of Social Media or Web 2.0, but, if we want huge and traditional companies to join the ‚Social Media Club‘,  then these services have to adapt conventional security and business pattern.

Is your Software Architecture social?

Is your Software Architecure social?

If you reply with YES to the 1o questions below it is:

  1. Do you provide almost any important function of your software as open API based on popular web protocols (REST, SOAP, JSON etc.)?
  2. Do you provide an ‚ajaxed‘ web client for your software for the most popular browsers?
  3. Do you provide a mobile app client for the most popular smart phone platforms/stores (iPhoneOS, Android, Nokia…)?
  4. Do  your mobile apps integrate with the given mobile application architecture (e.g. Open Intents on Android)?
  5. Do you provide a native desktop client for the most popular client OSes (OSX, Windows, Linux)?
  6. Ist your platform SSO enabled via OPENID, Facebook, Google Account and/or Twitter? Can the user register with these services?
  7. Is your software location enabled? On the mobile and on the desktop?
  8. Do you provide web widgets for the most important functions – for easy integration in other web systems?
  9. Can your software exchange information with the most popular social software platforms (like Twitter, Facebook etc.)
  10. Do you support your developer community with documentation, help and an active forum?

Yes, a lot to do for your software architecture team, but if you consider these requirements from the scratch, it will be easier to implement with less money to spent – in the long term.

And you will need these points, if you want to be successful…I believe.

When Google Wave will fail

I like the Google wave idea, really!

But in these days and within the Web 2.0 space if you launch a new service you need a working mobile client (in my eyes), at least a service that works on new smartphones (like the iPhone or Android) and/or with 3 G speed.

Web 2.0 (or Mobile 2.0) users get used (and love) to have their popular apps and services on many platforms, and one, in the meantime very important is the mobile device.

New mobile technology make us more flexible – in time and space – without having to reduce our Web 2.0 service consumption.

Wave doesn’t really work on the handset and also doesn’t work really sufficient enough with 3G speed, even if you’ve connected your laptop with your 3G stick.
OK, a two person’s wave with no pictures, links, videos will make no problem, but if you open your wave to many people with a lot of rich content wave becomes less or not usable.

And as long as Google wave is only fun on a Apple iMac27 with broadband access it isn’t a service for me, because then wave reduces my new freedom which I’ve received – in the last years/months – with new technologies in the mobile space.

And even communication services, and wave is of course one, must have mobile connectivity!

And in the moment I can’t see any Google approach to transform Google wave to the mobile platforms or to make it usable with lesser bandwidth. Does anybody else?

To be honest: I my eyes it be will a hard task for Google to bring the ‚real-time-rich-content-many-users-chat-email-machine‘ to something like the iPhone or Milestone.
And if they really reduce wave for mobile usage it’s, maybe, in the end not more than a better Gmail client… who knows?

Mein Handy gibt mir Freiheit (zurück)

Viele werden bei dieser Überschrift jetzt kommentieren: „Der spinnt, der Alte“.

Ja, vielleicht und sicherlich hat das Handy zuallererst neue Abhängigkeiten erzeugt bzw. erzeugt diese noch heute. „Unfreiheiten“, welche es vor der „Handyzeit“ nicht gab.

Ich tätige diese Aussage aber in einem anderen Kontext: Wenn ich davon ausgehe, dass wir Handys, PCs und Internet haben, und eine Abschaffung dieser Technologien keine Alternative zur „Freiheitsrückgewinnung“ darstellt, dann behaupte ich, dass jede neue Handygeneration einem ein kleines Stückchen Freiheit (der vorher durch Handy und Internet verlorenen) zurück gibt.

Die Freiheit, sich vom PC, vom festen Standort zu lösen und sich wieder freier in Raum und Zeit zu bewegen. Ich muss nicht mehr zu Hause sein, vor dem PC hocken, um Dinge zu tun, die ich tun möchte oder muss, sondern kann diese dann und dort tun, wo ich gerade bin.

Ich kann also den freien Willen einer Ortsbestimmung mit der notwendigen Aufgabe, der/einer eventuellen Sucht nach Internet verbinden.

Und mit jedem neuen Handset wird diese Freiheit größer. Das iPhone war/ist sicherlich ein Katalysator, Android und jetzt das Motorola Milestone mit seinem 800er, „normalbrowserfähigem“ Display beschleunigen diesen Trend nur noch.

Interessant ist heute zu beobachten, wie neue Internet-User zuerst einmal Ihre Zeit- und Ortsfreiheit verlieren:

Beobachte ich z.B. meinen Vater (73J), dann hockt dieser inzwischen noch viele Stunden in seinem Keller vor dem PC, um Emails zu lesen oder via Google Unterricht vorzubereiten :-). Das man Vieles inzwischen nicht mehr am PC machen muss, ist bei ihm noch nicht angekommen (auch wenn ich es schon dreimal erklärt habe, aber auch für das Internet habe ich bei ihm 5 Jahre gebraucht).

Somit hockt er nun im Keller, und ich schreibe hier, unterwegs natürlich, über ihn :-).

Wer ist freier?

Social Media kills the Headhunting Star

Gerade mal wieder über einen klassischen Headhunter eingestellt, somit noch recht frische Erfahrungen, was diesen Prozess angeht. Vorgeschlagen und ausgesucht aufgrund einer Papierlage und einiger Telefonate.

Hätte dieser Headhunter Social Media Basisdienste wie Twitter, Facebook oder auch meinen Blog benutzt, hätte er mich vielleicht niemals vorgeschlagen :-)?

Was will ich damit mit sagen?

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Wie stirbt man im Internet

Nein, ich bin nicht depressiv geworden und auch nicht suizidgefährdet. Ich liebe das Leben und gehöre eher in die Rubrik „Flasche-halb-voll-Menschen“.

Allerdings habe ich mal wieder im weltweiten Internet mein Profilfoto upgedatet und dabei mir die Frage gestellt, wer kümmert sich eigentlich um mein „internet-soziales“ Netzwerk, wenn ich mal nicht mehr bin?

Das heutige Internet lebt im Hier und Jetzt, vorallem auch die Netzwerke. Man geht davon aus, per Default, dass alle, die sich hier bewegen noch leben und aktiv sind.

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User wollen Mobile Clients und Mobile Netzwerke

studivzimappstoreDas behaupte ich ja schon eine Weile hier, aber diese Meldung bestätigt mich m.E. 🙂

Coole und bessere Browser hin oder her, das „Power-Feeling“ ist auch heute nur mit einem Mobilen RichClient möglich.

Und dass das junge „Netzwerk-Volk“ natürlich auch innovativer ist und ständigen Zugriff auf ihr soziales Umfeld braucht/haben möchte, dafür muss man kein Trendforscher sein.

Warum brauche ich ein Android Handy (unbedingt)?

Ich gebe zu, ich war in der Vergangenheit kein „Google-Jünger“, heisst, ich habe weder Google-Mail, noch den Kalender, noch den Chat genutzt.

Für alles nutze/nutzte ich andere Lösungen und war damit bis dato auch nicht unzufrieden, aber durch das T-Mobile G1 habe ich etwas schätzen gelernt, was ich bis heute so nicht angewendet habe.

Die „totale Synchronisation“ meiner (media-sozialen) Kommunikationsdaten. Ich weiß, mit der Nutzung der Google Services „besitzt“ nun auch Google meine Daten, aber erstens habe ich nichts zu verstecken und zweitens hat die sonst ein anderer, denn in der Regel betreibe ich keinen eigenen Server im Keller mit z.B. eigenem Mailserver.

Auch wird der eine oder andere sagen, ich möchte weiterhin meine eigene Domain meiner Emailadresse (so, wie ich z.B.). Aber auch das ist möglich, kann ich in Google Mail doch meinen eigenen Pop/IMAP-Account absolut transparent integrieren und weiter Emails mit „alter“ Adresse verschicken.

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Vorsicht Liferay

Seit Kurzem steht die neue Version für das OpenSource Liferay (5.2.1) zum Download zur Verfügung. Die positive Seite, die World-of-Liferay-Portlets (Sichwort: Social Media) sind per Default integriert. Allerdings muss man hier auch im Code Hand anlegen, damit diese dann auch final und überall funktionieren.

Einige, größere Datenbankprobleme (in 5.1) sind ebenfalls behoben.

Das Schlechte: Die automatische Migration von 5.1. zu 5.2 hat natürlich nicht funktioniert, die eigenen Designs und Templates müssen angepasst werden und, last but not least, Liferay 5.2.1 „schafft“ es, sowohl den Firefox als auch den Safari zum Abstürz/Einfrieren zu bringen.

Allerdings beobachte ich dieses Verhalten nur, wenn das im Standard verteile Chat-Porlet aktiv ist (bis jetzt).

In Summe eher eine bescheidene Vorstellung m.E., zummal es laut Releasenummer ja nur ein Minor-Release sein sollte/müsste.

Die bisher erkannten Probleme „fühlen“ sich eher wie bei einem Major-Release an…

Latitude – Google goes Mobile Social Media

latitude1latitude2latitude3Mit der neuen Version von Android RC33 wird dem Nutzer nun auch die neue Version von Google Maps 3.0 zur Verfügung gestellt. Mit dieser neuen Maps-Installation erhält der User auch das Programm Latitude, und viele fragen sich, was ist das eigentlich genau?

Ich habe es ausprobiert, und ich muss eingestehen, ich finde es ziemlich cool, geht Google hier doch mit deutlichen Schritten Richtung Mobile Social Media.

Aus der Google Map heraus kann ich über die Menuesteuerung den Programmpunkt Latitude aufrufen. Nun kann ich hier neue Freunde entweder aus meiner Google Kontaktliste oder aber per Mailadresse hinzufügen.
Der entsprechende Nutzer wird benachrichtigt und kann wiederum diesen Request ablehnen bzw. annehmen.

Nimmt der User diesen an, kann ich mir auf meiner Auswahliste (siehe Screenshot) die genaue Adresse des Nutzers anzeigen lassen.
Aber nicht nur die Adresse, sondern auch eine Statusanzeige bzw. -vergabe ist möglich (kennen wir alle schon von Skype).

Des weiteren kann ich einen solchen User zum Chat auffordern oder ihm eine Email schicken.

Um hier auch eine gewisse und vorallem individuelle Sicherheit zu gewähren, sind umfangreiche Einstellungen möglich. So kann der Anwender die/seine Sichtbarkeit einstellen bzw. ganz deaktivieren. Auch ist die Vergabe einer manuellen Position möglich.

Selbstverständlich ist der Upload eines Fotos. Demnächst bietet Google das auch ein iGoogle-Gadget an, welches dann webbasiert den Zugang zu Latitude ermöglichen soll.

In meinen Tests hat die Anwendung prima funktioniert, und ich konnte keine Auffälligkeiten erkennen.

Wie gesagt, Latitude kann man ab der Android Version RC33 und Google Maps 3.0 nutzen. Diese wird für „normale“ Android Nutzer (bis zum 15.02 soll diese Version jeder erhalten haben) gerade verteilt. Welche Version gerade aktiv ist, kann unter Einstellungen im Android Handy abgerufen werden.

Latitude soll übrigens vielen Handytypen und nicht nur Android Nutzern zur Verfügung gestellt werden, so dass auch eine handytypen-übergreifende Kommunikation demnächst möglich sein wird.

Installation Latitude für Android (RC33)

rc33

UPDATE für RC33:

Mit der Version ADP1.1 erhält der ADP-Nutzer nicht das aktuell für „normale“ User verteilte RC33 inklusive der neuen „Killer-Anwendung“ Latitude von Google. Hierfür muss die Version RC33 installiert werden.

Unten stehende Installations-Anleitung ist für das RC33 angepasst worden. Für einen Update von ADP1.1 nach RC33 ist kein Löschen der Daten notwendig, ich würde es aber trotzdem empfehlen.  Mit dem RC33 bleibt der Nutzer weiterhin Root-User.

Der „ordinäre“ ADP-Android Nutzer (ADP = Android Developer Phone) erfährt keinen Update seines Systems über OTA (over-the-air), heisst, er muss selber Hand anlegen, wenn er die neuen und verbesserten Features kommender Versionen nutzen will.

Achtung, diese Anleitung löscht alle User-Daten! Auch ist durchaus möglich, dass etwas dabei schief geht, und das Handy beschädigt wird, deswegen kann ich hier keinerlei Garantie übernehmen.

Nichtsdestotrotz lohnt sich der Update. Unter anderem erhalte ich Multitouch für mein Android Handy.

Hier ein kurzes ToDo, wie vorzugehen ist:

# Download der aktuellen RC33-Version
# Umbenennen des Zip-Files in update.zip
# Kopieren der update.zip-Datei in den Root-Folder der SD-Karte
# Handy ausschalten
# USB-Kabel trennen
# Handy starten und dabei die HOME-Taste drücken
# Wenn Sie ein Ausrufe-Zeichen/Triangel auf dem Bildschirm sehen, Tastatur ausfahren und ALT-L für eine entsprechende Menue-Übersicht
# Anschliessend ALT-W drücken, damit alle User-Daten gelöscht werden (nicht zwingend notwendig)
# Jetzt ALT-S klicken, um das neuen RC33-System zu installieren
# Nach Beenden des Updates, HOME+ZURÜCK drücken – für einen entsprechenden Reboot

Für die Sicherung der privaten Daten auf dem Android Handy kann die Anwendung MyBackup aus dem Android Market genutzt werden.
Bei mir hat alles wunderbar funktioniert.

„Normale“ Android Nutzer sollten trotzdem warten, bis Ihnen das Update per OTA zugespielt wird. Diesen, hier oben beschriebenen Weg müssen Android APD-User gehen, da Ihnen der OTA-Weg verständlicherweise verschlossen ist.

Gartner trifft ins Mobile Schwarze

Ich bin erstaunt, hier glaube ich, dass Gartner schon einen entscheidenen Punkt getroffen hat:

Mobile Applikationen und somit auch Provider im Mobilen Umfeld werden sich in Zukunft deutlicher über die GUI und deren Usability unterscheiden. Deswegen glaube ich auch, dass wir trotz verbesserter Browser und entsprechender Widget-Engines auf dem Handset ein Revival der Mobilen Clients in naher Zukunft erleben werden und schon erleben.

Begonnen mit dem iPhone wird sich mit der Android Plattform die Wiederbelebung der Rich Clients fortsetzen und mittels Media Mobile Social katalysiert.

Trendbremse Wirtschaft – Ossi Urchs erklärt

Interessante Diskussion, die Ossi Urchs hier angeregt hat.

Interessant, weil ich ein Fan von Twitter und von Ossi bin, aber auch, weil ich gerade versuche, im klassischen Bankgeschäft Twitter zu positionieren.

Keine leichte Aufgabe, kann ich hier bestätigen. Die Bedenken sind nicht unerheblich, berechtigt und unberechtigt.

Aber wer Ossi mal live erleben möchte, der kann zum nächsten MobileMonday (02.02.2009) nach Düsseldorf kommen, hier ist Ossi, wie immer bei Momos in Düsseldorf, Master of Ceremony.

Qype Radar Android – Sehr empfehlenswert!

qyperund Ist schon erstaunlich, dass die Firma Qype nicht explizit auf diese neue Mobilvariante mit dem Namen Qype Radar für das neue Android Betriebssystem hinweist, obwohl mit dieser Applikation m.E. Qype ein ganz großer Wurf gelungen ist.

Nicht nur, dass diese Applikation sehr übersichtlich und klar struktuiert ist, diese ist auch sehr intuitiv zu bedienen und reagiert schnell und flüssig auf Benutzeranfragen.

Mit ein paar Clicks erhält man schnell und übersichtlich Informationen zu umliegenden Restaurants, Bars, Shopping-Möglichkeiten und vielem Anderem.
Die allgemeine Lösung Qype existiert ja nun schon ein paar Tage, und ich habe mir immer gedacht, ist ja nett, aber wozu brauche ich das, vorallem zu Hause oder im Büro?

Aber gerade mit mit dieser neuen GPS-gesteuerten Version ist m.E. (fast) eine Killerapplikation entstanden.
Ich habe diese heute abend erstmalig in Paderborn eingesetzt, und mir dann aus der Ergebnisliste meiner Umgebung das Passende ausgesucht (davon träumte ich, seit ich mich mit Handys beschäftige).

Und Dank der zweistufigen Lokalisierung (erst schnelle Positionsbestimmung über das Mobilnetz, was oft ausreicht, und anschliessend über GPS) ist die Wunschliste umgehend verfügbar.

Fazit: Sehr empfehlenswert und m.E. Die Anwendung im Android Market mit dem höchsten User Nutzen zur Zeit.

Soziale Netzwerke – Quo Vadis?

Es entstehen immer weitere und neue Soziale Netzwerke, vorallem, weil es auch mit entsprechenden Baukästen immer einfacher wird, diese aufzusetzen.

Allerdings stellt sich bei der entsprechend zu beobachtenden Inflation dieser Plattformen doch auch die Frage, was davon wird wirklich die Jahre überdauern?

Wird das Prinzip des Social Networking überleben und/oder werden auch einige dieser konkreten Plattformen mit uns zusammen alt?
Zumal es ja nicht nur einen Typus „Soziales Netzwerk“ gibt, sondern verschiedene Schwerpunkte mit unterschiedlichen Implementierungen gesetzt werden.

Da gibt es z.B. das Netzwerk für eine bestimmte Altersklasse, das SchuelerVZ, das Netzwerk für eine bestimmte Ausbildungsform, das StudiVZ, das Netzwerk für eine bestimmte Berufsgruppe, Xing, das Netzwerk für die leichte Freizeitunterhaltung, wer-kennt-wen, das Netzwerk für ein spezielles Thema, MobileMonday und so weiter und so fort.

Welche dieser, hier nur auszugweise aufgezählten Einrichtungen werden wir in 5 Jahren noch unter http:// antreffen?

Meine Meinung:

Das Prinzip Social Networking wird auf jeden Fall überleben, als konkrete Ausprägung und als grundsätzliches Anwendungsmuster des modernen Web.

Bei allem anderen bin ich mir unsicher, am ehesten glaube ich daran, dass spezialisierte Netzwerke überdauern werden/können. Bei den allgemeinen glaube ich eher an einen/den typischen Modetrend – „Öfter mal was Neues“.

So wie man immer wieder eine neue Kneipe, eine neue Disco, ein neues Restaurant ausprobieren möchte, und seine Wahl dann zu einem zeitlich begrenzten Favoriten wird, so wird es auch den Netzwerken ergehen. Jede Generation will ihr eigenes, neues Soziales Netzwerk haben, und das immer wieder und regelmässig.

Die Spezialisten-Netzwerke werden aber überdauern, solange dieses Spezialistenthema auch im Markt nachgefragt ist/wird.

Wie ist Eure Meinung?

Twitter kills the Newsfeed Star

Das beobachte ich zumindest in meinen Nutzerverhalten. Meine „Lieblingsblogs“ haben den enstprechenden Followme-Button, und mit einem Click bin ich in der Regel im entsprechenden Blog-Stream, wenn der Blogger das auch so entsprechend eingerichtet hat/so handhabt.

Ich wurde jüngst auch gefragt, wo ich die/meine entsprechende Zeit einspare, die ich seit Kurzem für Twitter zusätzlich „ausgebe“, und mit Sicherheit ist es auch der Umstand, dass ich beginne, über Twitter zu suchen (also „Google-Reduktion“), aber die eigentliche „Zeitoptimierung“ findet im Bereich der Newsfeeds statt.

Ich finde das aber auch nicht schade. Über Twitter werde ich direkt auf den Live-Blog verlinkt, was mir auch entsprechend besser gefällt, als der relativ anonyme Feedreader.

Und in Twitter ist einfach „mehr Leben“, als in meinem Google Newsreader.

Und weil mich auch das Verhalten der anderen Twitterer interessiert, habe ich eine Umfrage zu dieser Fragestellung gestartet.

Die Android Facebook Farce

Wenn man den aktuellen Meldungen rund um Soziale Netzwerke und Mobile Anwendungen Glauben schenken mag, dann sind mobile Nutzer Sozialer Netzwerke deutlich aktiver, als reine Web-User.

Das scheinen sich die Macher von Facebook Mobile für Android nicht zu Herzen genommen zu haben, sonst hätten sie, meines Erachtens, deutlich mehr Wert auf einen „ordentlichen“ Android Client gelegt, auch schon beim „ersten Wurf“.

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Der mir vorliegende und aus dem Android Market herunter geladene Facebook Client ist nämlich nichts anderes, als ein einfacher „Wrapper“ um den vorhandenen, mobilen Webclient – und das merkt man/jeder.

Nicht nur, dass alle Navigationselemente mit (und aus dem Bildschirm) scrollen (völllig untypisch für einen Richclient), bei der Anmeldung bleibt das Passwortfeld im Hauptfenster „hängen“ und versperrt die Sicht auf die Anwendung.

Bei der Nutzung des „Zurück-Buttons“ des G1 wird lediglich die letzte angezeigte Webseite (wieder geladen!) und angezeigt (analog Browser-Zurück). Das sonst gewünschte „Zurück“-Verhalten wird hier in keiner Weise unterstützt bzw. erlebt.

Ebenso wirkt die Anwendung durch das verwendete HTML-Rendering deutlich langsamer und träger, als der übliche Android Rich Client.

Der einzige, echte Höhepunkt der Anwendung ist die Integration des Notification-Frameworks von Android, und aus diesem Grunde scheint dieser Wrapper auch nur entwickelt worden sein.

Ich hoffe, Facebook sieht diese Anwendung, so wie ich auch, nur als Übergangslösung, bis ein echter Android Facebook Client erstellt ist.Eigentlich ist Android ja nun lange genug verfügbar , warum also diese Verzögerung?

Android Market Statistiken

Seit kurzem gibt es die Webseite Androidstats.
Hier erhält der geneigte Leser historische Statistiken zur Nutzung der Anwendungen im Android Market.

androidstats

Leider habe ich auch auf Nachfrage noch nicht erfahren können, wie und mit welchen Daten diese Statistiken berechnet werden.

Interessant ist, dass eine Mobilanwendung eines bekannten Sozialen Netzwerkes (MySpace) ganz vorne steht.Unterstreicht m.E. die/meine Aussage, dass mobile Anwendungen junge/neue Katalysatoren für Soziale Netzwerke im Allgemeinen sind bzw. werden können.